Das Reiseprogramm der Strecke in umgekehrter Reihenfolge anzeigen
Die erste Schleuse unserer Reise bringt uns vom Saltsjö hinaus auf den Mälarsee.
0,3 Meter über dem Meer. Der drittgrößte See Schwedens.
Schloss Drottningholm, seit 1981 Wohnsitz der Königlichen Familie, steht auf der Weltkulturliste der UNESCO.
Die Schleuse Södertälje ist mit ihren 135 Metern Länge die größte Skandinaviens.
Wir fahren durch Sörmlands und St. Annas Schärengarten.
Trosa ist bereits im 14. Jh. erstmals schriftlich erwähnt und war damals ein kleiner Fischerort. Als ab den 1860er Jahren regelmäßig Dampfer mit Sommergästen aus Stockholm kamen, bekam die Stadt ein neues Gesicht. Sie haben die Möglichkeit zu einem Spaziergang durch die alten Gassen der Stadt (ca. 2,5 km).
Wir legen an der Brücke der alten Lotsenstation an. Bei schönem Wetter setzen wir die Fahrt eventuell noch bis Stegeborg fort. Übernachtung.
Die Schlossruine Stegeborg liegt landschaftlich reizvoll auf einer kleinen Insel in der Ostseebucht Slätbaken. Die Burg wurde im frühen Mittelalter errichtet und war Jahrhunderte lang „Schloss und Schlüssel“ zu Östergötland. Hier nehmen wir an einer interessanten Führung durch Schlossruine und Kräutergarten teil. Das Gelände ist hügelig.
Bei Mem beginnt der Göta-Kanal und wurde hier am 26. September 1832 feierlich in Gegenwart von König Karl XIV Johan mit Familie eingeweiht. Wir fahren in die erste der 58 kleinen Schleusen des Göta-Kanals ein.
Die idyllische Stadt Söderköping wurde die Anfang des 13. Jh. gegründet und hatte während der Hansezeit große Bedeutung. Söderköping hat auch eine lange und interessante Geschichte als Kurort. In Söderköping haben Sie Zeit für eigene Streifzüge. Vergessen Sie nicht, das berühmte Eis zu probieren!Von Söderköping bis Carlsborg Oberschleuse gibt es acht Schleusen auf einer Strecke von ca. 4 km. Wer will, kann hier an Land gehen und die Strecke zu Fuß zurück legen.
27 Meter über dem Meer.
Hier kreuzt der Kanal die Eisenbahnlinie Stockholm-Malmö.
33 Meter über dem Meer.
Carl-Johans Schleusentreppe ist mit ihren sieben miteinander verbundenen Schleusen die längste des Kanals. Bei der untersten Schleuse legen wir für die Nacht an. Übernachtung.
Vreta Kloster war das erste Nonnenkloster Schwedens und wurde ungefähr um 1100 angelegt. Mit dem Bau des Klosters der Heiligen Birgitta in Vadstena verlor es an Bedeutung. Die Kirche gehört zu den interessantesten in Schweden und beherbergt zahlreiche mittelalterliche Kleinode. Heute wird sie als Pfarrkirche genutzt und kann daher nicht immer besichtigt werden. Gemeinsam mit dem Reisebegleiter des Bootes spazieren wir zur Klosterruine und zur Kirche. Es besteht auch die Möglichkeit, allein am Kanal entlang zu spazieren oder ein Bad im Wasser des Roxen zu nehmen.
Zeit, an Bord zu gehen. Weiterfahrt nach der Passage der insgesamt 15 Schleusen von Bergs Schleusensystem.
Wir passieren das erste Aquädukt auf unserer Reise. Dieses wurde 1970 gebaut.
Das Aquädukt bei Kungs Norrby wurde 1993 erbaut und überquert die Reichsstraße 36.
Bei Borensberg befindet sich eine von Hand bediente Schleuse. Kurz vor der Schleuse fahren wir an einem Lusthaus vorbei. Diese Stelle heißt Västanåkröken, wird aber auch „Schrecken des Steuermanns“ genannt. Wir laufen das kurze Stück zum renommierten Göta Hotell von 1908, wo Kaffee und Waffeln auf uns warten.
73 Meter über dem Meer.
Schleusentreppe mit fünf Schleusen. Hier ist manchmal die Nachtigall zu hören.
Motala wurde von Baltzar von Platen konzipiert und wird auch „Hauptstadt des Göta-Kanals“ genannt. 1822 legte er hier Motala Werkstad an, das bei vielen als die Wiege der schwedischen Industrie gilt. Hier befindet sich auch die Hauptverwaltung von AB Götakanalbolag. Wir besuchen das Motala Motormuseum mit seiner umfassenden Sammlung von Autos und Motorrädern in zeittypischen Szenarien mit Radios, Spielzeug, Kuriositäten, usw. Sie haben auch die Möglichkeit, ca. 1 km am linken Kanalufer entlang zu von Platens Grab zu spazieren. Übernachtung.
Wir verlassen Motala und fahren hinaus auf den Vättersee.
Vadstena ist heute eine idyllische Kleinstadt. Sie wuchs im 14. Jahrhundert rund um das Kloster der Heiligen Birgitta zu einem wichtigen geistlichen, kulturellen und ökonomischen Zentrum heran. Die Klosterkirche wurde nach Anweisung der Heiligen Birgitta gebaut und 1430 eingeweiht. Schloss Vadstena wurde von Gustav Vasa Ende der 1540er Jahre erbaut. Einheimische Stadtführer holen uns am Boot ab, und wir fahren mit der kleinen Sightseeing-Bahn zur Klosterkirche und zum Schloss. Hier besteht auch die Möglichkeit zu baden oder sich die Stadt allein anzusehen.
89 Meter über dem Meer. Schwedens zweitgrößter See.
Vom Boot aus sehen wir das Dach der Festung, die zwischen 1819 und 1909 erbaut wurde.
Forsvik ist ein interessantes Zeugnis der Industriegeschichte. Hier befindet sich auch die älteste Schleuse des Kanals von 1813. Die imposante Eisenbrücke stammt aus demselben Jahr. An der Schleuse werden wir manchmal von der religiösen Familie Kindbom mit Blumen und Gesang empfangen.
Wir steuern durch zwei der engsten Passagen des Kanals. Sie sind von Bäumen gesäumt, und in der Umgebung liegen kleine, mit Teichrosen bewachsene Seen – danach geht es hinaus auf den See Viken.
Der verwunschene See Viken (91,8 Meter über dem Meer) dient als Wasserspeicher für den Westteil des Kanals.
Bei Tåtorp befindet sich eine weitere von Hand bediente Schleuse. Von nun an geht es bergab!
Der höchste Punkt des gegrabenen Kanals (91,5 Meter über dem Meer) ist hier mit einem Obelisken markiert. Der Bergkanal wurde 1930-33 angelegt, um eine scharfe Biegung im Kanal zu begradigen. Nach dem Abendessen bekommen wir Besuch von einer Musikgruppe, die für Unterhaltung sorgt.
In Töreboda kreuzt der Kanal die Eisenbahnlinie Göteborg-Stockholm. Sehenswert ist hier auch Lina, die kleinste Fähre Schwedens, die den Göta-Kanal übersetzt.
In Hajstorp befinden sich vier Schleusen. 1822 wurde hier der Västgöta-Teil des Göta-Kanals eingeweiht. Wir können die Villa des Kanalingenieurs und die alte Schmiede sehen. Übernachtung.
Frühaufsteher haben Gelegenheit zu einem herrlichen Morgenspaziergang von Hajstorp nach Godhögen, ca. 1,5 km.
Jema Studioglas befindet sich in unmittelbarer Nähe des Kanals im Gästehafen von Lyrestad. Hier dürfen wir hautnah miterleben, wie aus flüssiger Glasmasse kunstvolle Gegenstände entstehen.
Bei Sjötorp passieren wir acht Schleusen und ein gut erhaltenes altes Wertftgelände. Sie können hier an den Schleusen entlang spazieren gehen.
44 Meter über dem Meer. Der größte See Schwedens und der drittgrößte See Europas, nach dem Ladoga- und dem Onegasee in Russland.
Das Schloss Läckö wurde bereits 1298 als Bischofssitz angelegt, erlebte jedoch seine Blütezeit im 17. Jahrhundert, als Magnus Gabriel de la Gardie es übernahm und in barockem Stil umgestaltete. Wir nehmen an einer Führung durch Schloss und Ausstellungen teil (viele Treppen). Ca. 1 km Spazierweg.
Übernachtungshafen.
Wir besuchen das Trollhätte Kanalmuseum in einem schönen Gebäude von 1893. Die Ausstellung und ein informativer Film erzählen die Geschichte des Trollhättekanals und der alten Schleusen. Es besteht auch die Möglichkeit zu einem Spaziergang auf dem alten Schleusengelände.
Die eindrucksvolle Schleusentreppe bei Trollhättan umfasst vier Schleusen und hat eine Fallhöhe von 32 Metern. Hier gibt es drei parallele Schleusenbecken, von denen nur das größte (von 1916) noch in Betrieb ist.
Die Schleuse bei Lilla Edet, erbaut 1916, ist die letzte auf unserer Fahrt. Die ursprüngliche Schleuse hier wurde 1607 eingeweiht und war die erste Schleuse, die es überhaupt in Schweden gab.
Unsere Fahrt endet am Packhuskajen 10, in der Nähe von Göteborgs Operan und Maritiman, dem maritimen Erlebniszentrum in Göteborg.
Änderungen vorbehalten. HINWEIS! Alle angegebenen Zeiten sind ungefähre Angaben.
PDF: 6-Tage-Reise von Stockholm
27 Oktober Frühbucherrabatt Lesen Sie mehr
22 August mare-TV-Reportage Lesen Sie mehr
01 März NDR fernsehen, der Götakanal Online! Lesen Sie mehr
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