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Die Schleuse bei Lilla Edet, erbaut 1916, ist die erste auf unserer Fahrt. Die ursprüngliche Schleuse wurde 1607 eingeweiht und war die erste Schleuse, die es überhaupt in Schweden gab.
Die eindrucksvolle Schleusentreppe bei Trollhättan umfasst vier Schleusen und hat eine Fallhöhe von 32 Metern. Hier gibt es drei parallele Schleusenbecken, von denen nur das größte (von 1916) noch in Betrieb ist.
Wir besuchen das Trollhätte Kanalmuseum in einem schönen Gebäude von 1893. Die Ausstellung und ein informativer Film erzählen die Geschichte des Trollhättekanals und der alten Schleusen. Es besteht auch die Möglichkeit zu einem Spaziergang auf dem alten Schleusengelände.
Die letzte Stadt bevor das Boot Kurs auf den offenen Vänersee nimmt. Kurz vor Vänersborg durchfaren wir die Schleuse von Brinkebergskulle. Übernachtung.
44 Meter über dem Meer. Der größte See Schwedens und der drittgrößte Europas, nach dem Ladoga- und dem Onegasee in Russland.
Das Schloss wurde bereits 1298 als Bischofssitz angelegt, erlebte jedoch seine Blütezeit im 17. Jahrhundert, als Magnus Gabriel de la Gardie es übernahm und in barockem Stil umgestaltete. Wir nehmen an einer Führung durch Schloss und Ausstellungen teil (viele Treppen). Ca. 1 km Spazierweg.
Bei Sjötorp beginnt der Götakanal, und wir fahren in die erste der 58 kleinen Schleusen ein. Dieses System umfasst insgesamt acht Schleusen. Hier gibt es auch eine gut erhaltene alte Werft. Sie haben die Möglichkeit, an Land zu gehen und von Schleuse zu Schleuse zu laufen.
Jema Studioglas befindet sich in unmittelbarer Nähe des Kanals im Gästehafen von Lyrestad. Hier dürfen wir hautnah miterleben, wie aus flüssiger Glasmasse kunstvolle Gegenstände entstehen.
Wir passieren eine Reihe von vier verschiedenen Schleusensystemen in wunderschöner Umgebung. 1822 wurde der Västgöta-Teil des Götakanals bei Hajstorp eingeweiht. Nach dem Abendessen bekommen wir Besuch von einer Musikgruppe, die für Unterhaltung sorgt.
In Hajstorp legen wir zum Übernachten bei der obersten Schleuse an, direkt bei der Villa des Kanalingenieurs, die heute in Privatbesitz ist. Übernachtung.
In Töreboda kreuzt der Kanal die Eisenbahnlinie Göteborg-Stockholm. Sehenswert ist hier auch Lina, die kleinste Fähre Schwedens, die den Götakanal übersetzt.
Der höchste Punkt des gegrabenen Kanals (91,5 Meter über dem Meer) ist hier mit einem Obelisken markiert. Der Bergkanal wurde 1930-33 angelegt, um eine scharfe Biegung im Kanal zu begradigen.
Bei Tåtorp befindet sich eine der beiden erhaltenen von Hand bedienten Schleusen des Götakanals.
Der verwunschene See Viken (91,8 Meter über dem Meer) dient als Wasserspeicher für den Westteil des Kanals.
Wir steuern durch zwei der engsten Passagen des Kanals. Sie sind von Bäumen gesäumt, und in der Umgebung liegen kleine, mit Teichrosen bewachsene Seen.
Forsvik ist ein interessantes Zeugnis der Industriegeschichte. Hier befindet sich auch die älteste Schleuse des Kanals von 1813. Die imposante Eisenbrücke stammt aus demselben Jahr. An der Schleuse werden wir manchmal von der religiösen Familie Kindbom mit Blumen und Gesang empfangen. Wenn wir die Schleuse verlassen haben, geht es wieder abwärts!
Bevor es auf den Vättersee hinaus geht, passieren wir die Festung Karlsborg, die 1819 bis 1909 angelegt wurde. Vom Boot aus sehen wir das Dach.
89 Meter über dem Meer. Schwedens zweitgrößter See.
Vadstena ist heute eine idyllische Kleinstadt. Sie wuchs im 14. Jahrhundert rund um das Kloster der Heiligen Birgitta zu einem wichtigen geistlichen, kulturellen und ökonomischen Zentrum heran. Die Klosterkirche wurde nach Anweisung der Heiligen Birgitta gebaut und 1430 eingeweiht. Schloss Vadstena wurde von Gustav Vasa Ende der 1540er Jahre erbaut. Einheimische Stadtführer holen uns am Boot ab, und wir fahren mit der kleinen Sightseeing-Bahn zur Klosterkirche und zum Schloss. Hier besteht auch die Möglichkeit zu baden oder sich die Stadt allein anzusehen.
Motala wurde von Baltzar von Platen konzipiert und wird auch „Hauptstadt des Götakanals“ genannt. 1822 legte er hier Motala Werkstad an, das bei vielen als die Wiege der schwedischen Industrie gilt. Hier befindet sich auch die Hauptverwaltung von AB Götakanalbolag. Wir besuchen das Motala Motormuseum mit seiner umfassenden Sammlung von Autos und Motorrädern in zeittypischen Szenarien mit Radios, Spielzeug, Kuriositäten, usw. Sie haben auch die Möglichkeit, ca. 1 km am linken Kanalufer entlang zu von Platens Grab zu spazieren. Übernachtung.
Gelegenheit zu einem schönen Morgenspaziergang von Motala nach Borenshult, ca. 4 km.
Schleusentreppe mit fünf Schleusen. Hier ist manchmal die Nachtigall zu hören.
73 Meter über dem Meer.
Bei Borensberg befindet sich eine von Hand bediente Schleuse. Wir laufen das kurze Stück zum renommierten Göta Hotell von 1908, wo Kaffee und Waffeln auf uns warten. Gleich nach der Schleuse fahren wir an einem Lusthaus vorbei. Diese Stelle heißt Västanåkröken, wird aber auch „Schrecken des Steuermanns“ genannt.
Das Aquädukt bei Kungs Norrby wurde 1993 erbaut und überquert die Reichsstraße 36.
Wir passieren das zweite Aquädukt auf unserer Reise. Dieses wurde 1970 gebaut.
Jetzt beginnt die Fahrt durch das Schleusensystem von Berg (15 Schleusen) vierzig Meter hinunter zum See Roxen.
Vreta Kloster war das erste Nonnenkloster Schwedens und wurde ungefähr um 1100 angelegt. Mit dem Bau des Klosters der Heiligen Birgitta in Vadstena verlor es an Bedeutung. Die Kirche gehört zu den interessantesten in Schweden und beherbergt zahlreiche mittelalterliche Kleinode. Heute wird sie als Pfarrkirche genutzt und kann daher nicht immer besichtigt werden. Gemeinsam mit der Reiseleitung des Bootes spazieren wir zur Klosterruine und zur Kirche. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, allein am Kanal entlang zu spazieren oder ein Bad im Wasser des Roxen zu nehmen.
Carl-Johans Schleusentreppe ist mit ihren sieben miteinander verbundenen Schleusen die längste des Kanals. Hier gehen wir an Bord, bevor das Boot auf den Roxen hinaus fährt.
33 Meter über dem Meer.
Hier kreuzt der Kanal die Eisenbahnlinie Stockholm-Malmö.
Wir legen zur Übernacthtung bei der idlyllischen Schleuse von Klämman an, die den wasserstand reguliert. Geniessen Sie die Abendstille. Ûbernachtung.
Bei der Oberschleuse von Carlsborg beginnt eine Reihe von acht Schleusen, die uns hinunter nach Söderköping bringt. Hier kann man sich zwischen den Schleusen die Beine vertreten. Wer einen längeren Spaziergang wünscht, kann auch die 4 km bis Söderköping zu Fuß gehen.
Die idyllische Stadt Söderköping wurde Anfang des 13. Jahrhunderts gegründet und hatte während der Hansezeit große Bedeutung. Söderköping hat auch eine lange und interessante Geschichte als Kurort. In Söderköping haben Sie Zeit für eigene Streifzüge. Vergessen Sie nicht, das berühmte Eis zu probieren!
Hier verlassen wir den Kanal durch die letzte der kleinen Schleusen und fahren hinaus in die Ostseebucht Slätbaken. Bei Mem wurde der Götakanal am 26. September 1832 feierlich in Gegenwart von König Karl XIV Johan mit Familie eingeweiht.
Nach einer kurzen Passage durch die offene See kreuzt das Boot zwischen den Schären.
Die Schlossruine Stegeborg liegt landschaftlich reizvoll auf einer kleinen Insel in der Ostseebucht Slätbaken. Die Burg wurde im frühen Mittelalter errichtet und war Jahrhunderte lang „Schloss und Schlüssel“ zu Östergötland. Hier nehmen wir an einer interessanten Führung durch Schlossruine und Kräutergarten teil. Das Gelände ist hügelig.
An der Brücke der alten Lotsenstation verweilen wir bis Sonnenaufgang. Übernachtung.
Die Schleuse Södertälje ist mit ihren 135 Metern Länge die größte Skandinaviens.
0,3 Meter über dem Meer. Der drittgrößte See Schwedens.
Die Wikingerstadt Birka auf Björkö gilt als die erste Stadt Schwedens. Hier befand sich früher ein bedeutender Seehafen für internationalen Handel. Nach ca. 250 Jahren wurde die Stadt etwa 1000 n. Chr. aufgegeben. Birka steht auf der Weltkulturliste der UNESCO. Die Archäologen führen uns über die Insel (ca. 3 km durch hügeliges Gelände). Wir besuchen auch das interessante Museum der Insel.
Schloss Drottningholm, seit 1981 Wohnsitz der Königlichen Familie, steht auf der Weltkulturliste der UNESCO. Sofern dafür Zeit bleibt, fahren wir beim Schloss vorbei.
Die letzte Schleuse der Reise bringt uns vom Mälarsee hinause auf den Saltsjö.
Unsere Reise endet am Skeppsbrokajen 103, Gamla Stan.
Änderungen vorbehalten. HINWEIS! Alle angegebenen Zeiten sind ungefähre Angaben.
PDF: 6-Tage-Reise von Göteborg